Gestern Nachmittag hatte das Silmisa-Team die Ehre, am Kongress „Infinitely Recyclable 2“ des IBIAE im charmanten Städtchen Onil teilzunehmen. Die Veranstaltung brachte Experten, Unternehmen und Branchenführer zusammen, um wichtige Fragen rund um Recycling und Nachhaltigkeit zu erörtern. Im Laufe des Tages wurden wertvolle Ideen ausgetauscht, die unser Verständnis von Plastik verändern könnten.
“Sie praktizieren eine Kreislaufwirtschaft, ohne es überhaupt zu wissen.”
IBIAE
Kunststoff: Ein unverzichtbares und vielseitiges Material
Ein zentraler Diskussionspunkt der Konferenz war die Bedeutung von Kunststoff in unserem Leben. Hervorgehoben wurde, dass Kunststoff ein unverzichtbarer Werkstoff ist, der in verschiedenen Anwendungsbereichen, darunter auch im medizinischen Bereich, eine entscheidende Rolle spielt. Seine Vielseitigkeit und Langlebigkeit machen ihn zu einem unverzichtbaren Bestandteil unserer modernen Welt.
Kreislaufwirtschaft: Neue Chancen und Synergien
Das Konzept der Kreislaufwirtschaft wurde als vielversprechender Lösungsansatz für die Herausforderungen des Plastikmülls vorgestellt. Hervorgehoben wurde, dass die Kreislaufwirtschaft neue Chancen und Synergien zwischen Unternehmen eröffnet und die Wiederverwendung und das Recycling von Materialien anstelle ihrer Entsorgung fördert. So kann Abfall zu einer Ressource und eine Ausgabe zu einem Gewinn werden.
Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in der Praxis
Im Rahmen des Kongresses wurden inspirierende Erfahrungsberichte von Unternehmen präsentiert, die die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft erfolgreich in ihren Betrieben anwenden. Diese praktischen Beispiele zeigten, dass sich durch Innovation und Zusammenarbeit ein positiver Beitrag zur Nachhaltigkeit erzielen lässt. Zu den teilnehmenden Unternehmen gehörten Pohuer, Pepri, Excellent Cork, Actiu und The Recirculars.
Die drei Elemente materieller Nachhaltigkeit
Die Wissenschaftskommunikatorin Deborah García lieferte wertvolle Einblicke in die Voraussetzungen für ein wirklich nachhaltiges Material. Sie hob drei Schlüsselelemente hervor: ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Design, die Entsorgung des Materials nach dessen Gebrauch und die gesellschaftliche Wahrnehmung des Materials – also dessen Vermarktung und öffentliche Meinung.
“Alle Materialien können nachhaltig sein.”
Deborah Garcia Bello
Unterschiede zwischen Biokunststoff, biologisch abbaubar und kompostierbar
Deborah García beleuchtete auch das viel diskutierte Thema der Plastikalternativen. Sie erklärte die Unterschiede zwischen Biokunststoffen, biologisch abbaubaren Kunststoffen und kompostierbaren Kunststoffen und betonte, wie wichtig es ist, die Besonderheiten jeder Option zu verstehen, um fundierte Entscheidungen auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Zukunft treffen zu können. Wir erfuhren, dass Biokunststoffe aus Rohstoffen wie Zuckerrohr hergestellt werden. Sie haben jedoch die gleichen Eigenschaften wie herkömmlicher Kunststoff und gehören in die gelbe Wertstofftonne. Biologisch abbaubare und kompostierbare Kunststoffe hingegen, die industriell zu Kompost verarbeitet werden können, gehören in die Biotonne. Der Unterschied zwischen ihnen liegt in der Zeit, die sie zum Zersetzen benötigen.
Der Kongress “Infinitely Recyclable 2” bot eine wertvolle Plattform für Diskussionen und Zusammenarbeit rund um Nachhaltigkeit und Recycling. Wir bei Silmisa engagieren uns für Innovation und Nachhaltigkeit, und diese Erfahrung hat unseren Entschluss, aktiv zu einer saubereren und grüneren Welt beizutragen, weiter bestärkt.
Wir danken IBIAE für die Organisation dieser inspirierenden Veranstaltung und allen Teilnehmern für den Austausch ihres Wissens und ihrer Erfahrungen! Gemeinsam ebnen wir den Weg in eine nachhaltigere Zukunft.



